Wissenschaftl. Veranstaltungen

Der lateinamerikanische (Sub-)Kontinent und die Karibik rückten in den letzten Jahren in der öffentlichen Berichterstattung aufgrund weltpolitischer Geschehnisse insbesondere im arabischen und asiatischen Raum stark in den Hintergrund. Und mit ihnen die Lateinamerikanistik und mit ihr verknüpfte Disziplinen in den nationalen und internationalen Forschungsprogrammen. Die jüngsten Entwicklungen in lateinamerikanischen Ländern – der Regierungswechsel in Argentinien, der Staatsbesuch des nordamerikanischen Präsidenten Barack Obama auf Kuba, die sozio-ökonomische Situation in Venezuela, das Amtsenthebungsverfahren gegen die brasilianische Präsidentin Dilma Rouseff und nicht zuletzt die Unterzeichnung eines Friedensvertrags zwischen der kolumbianischen Regierung und den FARC Rebellen nach 40 Jahren Bürgerkrieg haben den Blick wieder mehr auf Lateinamerika schwenken lassen.

Das LAI verfügt über einen Pool an österreichischen, europäischen und lateinamerikanischen LateinamerikanistInnen und arbeitet in enger Kooperation mit dem Verein Lateinamerika Forschung Austria - LAF Austria, mit nationalen und internationalen Institutionen, lokalen NGOs, Universitäten und Lokalregierungen in lateinamerikanischen Partnerländern im Bereich Bildung und Forschung.

Das LAI führt gemeinsam mit dem Verein Lateinamerika Forschung Austria - LAF Austria eine jährlich stattfindende Lateinamerikaforschungs-Tagung in Strobl am Wolfgangsee durch. Ziel der Tagung ist der wissenschaftliche Austausch, das Networking der LateinamerikanistInnen und das Präsentieren aktueller Forschungsergebnisse, die aus sämtlichen Disziplinen in und zu Lateinamerika und der Karibik im weitesten Sinne entstanden sind. Gleichzeitig bietet die Tagung jungen ForscherInnen eine Plattform, ihre aktuelle Forschung erstmals einem wissenschaftlichen Publikum zu präsentieren.

Darüber hinaus werden im Rahmen des Projektes Kompetenzzentrum Lateinamerika Workshops, Tagungen, Podiumsdiskussionen und Vernetzungstreffen in Kooperation mit relevanten universitären, außeruniversitären und zivilgesellschaftlichen PartnerInnen durchgeführt.