Etta-Becker-Donner-Stipendien

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Das Etta-Becker-Donner-Stipendienprogramm dient dazu, die Teilnahme lateinamerikanischer ForscherInnen an wissenschaftlichen Konferenzen in Österreich zu fördern und institutionelle Kontakte zu österreichischen Forschungsinstitutionen aufzubauen und zu stärken. Es wird aus Mitteln des Österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung finanziert und vom Österreichischen Lateinamerika-Institut durchgeführt.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden drei Calls zur Teilnahme lateinamerikanischer ForscherInnen an wissenschaftlichen Konferenzen in Österreich veröffentlicht. Die Teilnahme an einer Konferenz ermöglicht den ForscherInnen potentielle Partner kennen zu lernen und ihre Institutionen in Österreich bekannt zu machen. Zusätzlich zur Teilnahme an einer Konferenz besuchen die StipendiatInnen auch wissenschaftliche Institutionen in Österreich, die ihren Forschungsinteressen entsprechen. Dadurch kann der wissenschaftliche Austausch und eine mögliche Zusammenarbeit noch stärker gefördert werden. Das Stipendium fördert Kosten bis max. € 2.600 und umfasst Reisekosten (economy class), Aufenthaltskosten in Österreich (bis max. 10 Tage) und Konferenzgebühren.

Voraussetzungskriterien (u.a.):

  • ForscherIn aus Lateinamerika und der Karibik
  • Postgraduate und / oder zumindest drei Jahre Forschungserfahrung (Vollzeit)
  • Mitglied einer Forschungsinstitution, einer Institution der Höheren Bildung oder eines KMU, das sich Forschungstätigkeit widmet.
  • Ausreichend Kenntnisse der Konferenzsprache

Violetta ("Etta") Becker-Donner (1911–1975) war ab 1955 Direktorin des Museums für Völkerkunde. Sie war Mitbegründerin des Österreichischen Lateinamerika-Instituts und dessen Präsidentin bis zu ihrem Tod.

Kontakt: petra.huber(at)lai.at

Erster Call 25. August bis 25. September 2011 geschlossen
Zweiter Call 1. Februar bis 1. März 2012 geschlossen
Dritter Call Wird noch bekannt gegeben