Lateinamerika-Kolloquium: Che Guevara - damals und heute, Mythos und Realität

Anlässlich des 50. Todestages und 90. Geburtstages von Che Guevara diskutieren Robert Lessmann und Ursula Prutsch.

Che Guevara war die Ikone der 1968er Revolten. Noch heute beziehen sich progressistische Bewegungen gerade in Lateinamerika auf ihn. In Kuba genießt sein Andenken quasi-religiöse Verehrung. Die kubanische Revolution feiert zum  Jahreswechsel ihren 60. Jahrestag, "Che" wäre  im Juni 90 Jahre alt geworden wäre, sein 50. Todestag ging im vergangenen Oktober vorüber. Wer aber war der Revolutionär mit argentinischen Wurzeln? Was waren die wichtigsten Stationen seines Wirkens? Wie sind seine Politik und seine Ideen wie die "Geopolitik der Befreiung" und der "neue Mensch" heute zu bewerten?

Robert Lessmann (Universität Köln, IGLA) kennt Kuba sehr gut und hat die wichtigsten Stationen von Che's bolivianischem Guerilla-Fokus bereist, bei dem er 1967 erschossen wurde. Im Jahr 2006 hat er beim Hugendubel-Verlag eine Che-Biografie veröffentlicht.

Ursula Prutsch (Universität München) ist Professorin für US-Amerikanische und Lateinamerikanische Geschichte und arbeitet u.a. zu Populismus und inter-amerikanischen Beziehungen.

Moderation: Ulrich Brand (Universität Wien)

Es wird darauf hingewiesen, dass am Veranstaltungsort Fotos oder Videos angefertigt werden und zu Zwecken der Dokumentation der Veranstaltung veröffentlicht werden können.